Eine Mami berichtet

06.04.2018

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich schwanger war. Da dachte ich mir, dass mein Tagesablauf (und Lebensstil) bestimmt ziemlich gleich bleiben wird und es trotz Baby sicherlich keinen so himmelweiten Unterschied geben wird. Man kann es doch einfach mitnehmen: zum Einkaufen, ins Lieblingscafé, ins Restaurant zum Abendessen mit dem Mann, zum Treffen mit der Freundin. Schlafen kann es im Kinderwagen und für Füttern + Wickeln gibt’s bestimmt auch in Cafés diverse Möglichkeiten. Pustekuchen!

Sobald das Baby da war ging es Tag wie Nacht erst einmal drunter und drüber

Schlafen (also das Baby, nicht ich), Essen, Wickeln. Das Ganze beständig immer wieder von vorne. Ich kam 24 Stunden nicht aus dem Schlafanzug raus und haben wir es nach einiger Zeit doch mal vor die Tür geschafft, dann: ich in einem derangierten Zustand und das Kind auf dem Arm - denn im Kinderwagen wollte es partout nicht liegen. So drehten wir eine Runde um den Block, denn bis zum nächsten Café haben wir es gar nicht erst geschafft. Denn entweder verlangte das Baby nach einer Stillpause oder die Windel musste erneuert werden. Einkaufen mit Kind auf dem Arm? Bei dem einen Versuch blieb es.

Viele werden sagen, ist doch alles nicht so schwer, andere schaffen da noch ganz andere Sachen mit viel mehr Kinder. Mag sein, aber ich habe in der Zeit einfach festgestellt, dass sich mein Stress, den ich mir unterwegs machte, auf das Kind übertragen hat und die Abende entsprechend unentspannt verliefen. Das Kind weinte lange, fand nicht in den Schlaf, wollte nur kuscheln und getragen werden. Vor Mitternacht war nicht an Schlaf zu denken. Also habe ich meinen Tagesablauf anders gestaltet und zwar in einem gemütlichen Tempo, ohne Stress und an den Bedürfnissen meines Kindes orientiert. Das tat nicht nur dem Baby gut, sondern auch mir und es hat sich allmählich ein Rhythmus etabliert. Längere Spaziergänge wurden dank einer Babytrage möglich, denn darin schlief die Kleine (vorher noch gestillt und frisch gewickelt) ganz seelig. Der Kaffeeklatsch mit der Freundin wurde mit Törtchen aus dem Café auf zuhause verlegt und der Einkauf wurde einfach dann erledigt, wenn der Papa zuhause war und das Kind hüten konnte. Abendessen mit dem Mann gab es erstmal nur noch daheim, aber dafür mit leckerem Essen vom Restaurant zum Mitnehmen.

Mein Rat für alle werdenden Mamis:

  • Geht die ersten Wochen einfach ruhig an.
  • Vereinbart keine Termine.
  • Lasst euch nicht von Besuchern stressen.
  • Holt euch Unterstützung, sei es für die Kinderbetreuung oder für den Haushalt.
  • Orientiert euch an den Bedürfnissen eurer Kinder.

 

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