Nanny Lohnempfehlung in der Schweiz

29.10.2018

Verständlicherweise erreichen uns immer wieder Fragen zum Thema Lohn einer Nanny.

  • Was darf man als Nanny verlangen?
  • Was sollte man als Familie zahlen?
  • Gibt es einen Mindestlohn zu beachten?
  • Bekomme ich mehr Lohn, wenn ich eine Ausbildung als Erzieherin o.ä. habe?
  • Müssen wir als Familie mehr zahlen, wenn die Nanny Hausarbeiten übernimmt?

Hier herrscht grosse Unsicherheit, sowohl seitens Nannies als auch seitens Familien. Warum? Weil es keine offiziellen Richtwerte gibt. Im Netz kursieren die unterschiedlichsten Lohnempfehlungen und Zahlen werden kunterbunt vermischt. Das stiftet für alle Verwirrung. Wir möchten mit diesem Artikel ein wenig zur Aufklärung beitragen und nicht wieder neue Zahlen einbringen. Denn: die Nanny ist in ihrer Lohnfestsetzung frei und es ist Verhandlungssache zwischen ihr und der Familie! 

Der Lohn ist also Verhandlungssache zwischen Nanny und Familie

Da "Nanny" kein anerkannter Beruf ist gibt es auch keine offiziellen Richtwerte. Daher ist es Nannies freigestellt, ihre Lohnvorstellung fest zu setzen. Vor allem diejenigen Kandidatinnen, die eine spezifische Ausbildung (z.B. als Fachfrau Kinderbetreuung, Kinderkrankenschwester, Sozialpädagogin) mitbringen, orientieren sich dabei an dem Lohn, den sie auch in ihrem Beruf erhalten würden, wenn sie z.B. im Kindergarten arbeiten würden. Das ist ein wichtiger Punkt den man als Familie im Hinterkopf haben sollte.

Auch Familien müssen sich darüber klar sein, was sie zahlen können und wollen bzw. was ihnen die Betreuung wert ist. Natürlich muss dabei der gesetzliche Mindestlohn beachtet werden. Und wenn beispielsweise folgende Anforderungen auf Ihren Bedarf zutreffen, wird sich dies auch auf den Lohn der Nanny auswirken:

  • Die Nanny soll eine pädagogische Ausbildung haben oder mehrjährige Erfahrung als Nanny mitbringen. 
  • Die Nanny muss zeitlich flexibel sein und auf Abruf bereit stehen. 
  • Arbeitstage und Zeiten sind unregelmässig, der Einsatzplan wird immer kurz im Voraus bekannt gegeben. 
  • Spezielle Arbeitszeiten wie Nachteinsätze oder Wochenendbetreuung. 
  • Die Nanny übernimmt Aufgaben zusätzlich zur Kinderbetreuung. 
  • Die Nanny arbeitet an verschiedenen Wohnsitzen der Familie. 

Wie jeder, muss auch die Nanny von ihrem Lohn leben können und ihre Arbeit sollte entsprechend honoriert werden. Es gilt zu beachten: Ist der Lohn zu niedrig wird die Nanny nicht lange bei der Familie bleiben. Ist die Lohnvorstellung zu hoch wird die Nanny nur schwer eine Stelle finden.

Der Lohn ist also Verhandlungssache zwischen Nanny und Familie und muss für beide Parteien ein zufriedenstellendes, angemessenes und faires Ergebnis bieten, so dass eine langfristige, harmonische Zusammenarbeit gewährleistet wird! 

Familien können folgende 3 Tipps zum Thema Nanny Lohn beachten:

  • Entlöhnen Sie die Nanny entsprechend ihrer Qualifikation und ihrer Leistung. 
  • Bedenken Sie: Wer unterbezahlt ist wechselt schneller den Job. 
  • Überlegen Sie sich vor der Nanny-Suche, welchen Lohn Sie maximal zahlen können und wollen. 

3 Tipps von NannySwiss für alle Nannies:

  • Arbeiten Sie entsprechend Ihrer Ausbildung, Erfahrung und dem, was sie anbieten. 
  • Setzen Sie den Lohn nicht übertrieben hoch an, sonst wird Ihre Jobsuche wenig Chancen haben. 
  • Überlegen Sie sich eine Lohnvorstellung, bei der Sie noch Spielraum für Verhandlungen haben.

 

NannySwiss

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