Die geteilte Nanny

01.02.2019

Nanny-Sharing - Eine Betreuungslösung mit wenn und aber

Inzwischen gibt es für die Betreuung seiner Kinder viele Möglichkeiten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien entgegenkommen: Krippe, Kindergarten, KITA, Hort, Mittagsbetreuung, Spielgruppe, Babysitter, Tagesmutter oder Nanny.

Selbst bei Kinderbetreuung durch eine Nanny hat man mehrere Varianten:

  • Maternity Nanny,
  • live-in Nanny,
  • live-out Nanny,
  • eine Nanny nur für die Nacht,
  • eine Nanny nur für den Tag,
  • eine Reise-Nanny,
  • eine Nanny für einen temporären Einsatz
  • oder eine Nanny für zwei Familien!

Zwei Familien teilen sich eine Nanny

Klingt erstmal praktisch und preisgünstig. Die Nanny wäre für eine Familie zu teuer, also teilt man sich die Kosten. Aber so einfach ist es dann doch nicht, denn das Betreuungsmodell will gut durchdacht sein, da es neben seinen Vorteilen auch Nachteile mit sich bringt. Worauf sollte man also achten?

Drei wichtige Tipps zum Nanny-Sharing

  1. Unserer Meinung nach macht das Nanny-Sharing nur Sinn für Familien, die so gut wie nebeneinander wohnen. Eine weitere Entfernung würde dann nur wieder einen organisatorischen Aufwand für die Familie bedeuten, die ihr Kind zur anderen Familie bringen muss. Denn so heisst es ggf. wieder am Morgen alles einpacken, das Kind mit dem Auto zur anderen Familie bringen und dort auch wieder abholen. Sinn einer Betreuung durch eine Nanny ist ja der, einen entspannteren Familienalltag zu haben und den Stress rauszunehmen. Das kann so aber nicht funktionieren - zumindest nicht für eine der beiden Familien.
  2. Zudem eignet sich das Nanny-Sharing am besten für befreundete Familien. Das macht zum einen mehr Sinn für die Kinder, da sie sich gut kennen und sich gut verstehen, und zum anderen macht es auch Absprachen unter den Eltern viel leichter: man kennt sich, hat wahrscheinlich ähnliche Vorstellungen in der Erziehung und tut sich in der Kommunikation leichter. Denn klare Absprachen auf allen Seiten - auch mit der Nanny - braucht es beim Nanny-Sharing auf jeden Fall.
  3. Die Kinder, die zusammen betreut werden, sollten in etwa im gleichen Alter sein. Ideal dafür wäre das Alter ab ca. 2 Jahren. Bei Babies wäre es organisatorisch ein grosser Aufwand, da ein Baby noch sehr viel Equipment benötigt (Schlafplatz, Kinderwagen, Flaschen, ….) und das entweder ständig hin und hergebracht werden oder bei einer Familie dauerhaft vorhanden sein muss. Für Schulkinder muss man schauen, ob die Kinder zur selben Zeit Schulschluss haben und wie es am Nachmittag mit Hobbies aussieht. Denn wenn beispielsweise das eine Kind zum Fussballtraining muss, während das andere Kind zur selben Zeit beim Klavierunterricht sein soll, dann ist das definitiv unmöglich.

Ganz abgesehen davon ist zu planen:

  • Ferienzeiten von 3 Parteien
  • Arbeitszeiten von 3 Parteien
  • Was passiert wenn eine Familie aus dem Modell aussteigt
  • Wer betreut die Kinder, wenn die Nanny krank ist
  • Was ist, wenn eines der Kinder krank ist

Ob eine geteilte Nanny Sinn für Ihre Familie macht und am Ende des Tages auch wirklich zu einem entspannteren Alltag für alle Beteiligten beigetragen hat sollte demnach gut überdacht werden.

 

Einen Erfahrungsbericht einer Nanny, die bereits im Nanny-Sharing gearbeitet hat, können Sie hier lesen:

www.annabelle.ch/leben/gesellschaft/nanny-für-alle-48917

 

Haben Sie Fragen zum Nanny-Sharing?

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

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