Warum weniger mehr ist

30.09.2018

Das mit der Selbständigkeit unserer Kinder ist ja so eine Sache. Eigentlich ist der Wunsch der Eltern schon recht früh da, dass das Kind möglichst selbständig sein soll. Das beginnt schon beim alleine schlafen im Babyalter, später kann man es kaum erwarten bis das Kind endlich selbständig steht und geht.

Für sehr viele Eltern bleibt dieser Wunsch aber ziemlich lange eine Wunschvorstellung. Das Problem liegt dabei nicht mal bei den Kindern, sondern bei den Eltern. Das hört man als Mami oder Papi natürlich nicht so gerne, versucht man doch immer alles gut - wenn nicht perfekt - zu machen, dem Kind ganz viel zu helfen und ihm Ratschläge zu geben. Aber genau darin liegt der Grund dafür, dass viele Kinder sich mit der Entwicklung der Selbständigkeit schwer tun. Die Eltern legen ihnen nämlich mit ihrer (Über-) Fürsorglichkeit grosse Steine in den Weg. Dabei braucht es unheimlich dringend viele Gelegenheiten für die Kinder, um sich auszuprobieren, um ihre eigenen Fähigkeiten zu erkundigen, zu entdecken wie weit sie sich etwas zutrauen und dazu gehört es natürlich auch Fehler zu machen!

Ganz klar, in allen Situationen, die für das Kind gefährlich sein könnten wie z.B. im Strassenverkehr o.ä. braucht es Erwachsene, die darauf achten, dass dem Kind nichts passiert.

Den Kindern Gelegenheiten zu geben, ihre Selbständigkeit auszuprobieren, fängt schon bei den kleinen Dingen an

Ein klassisches Beispiel: Die Mutter räumt das Zimmer ihrer Tochter auf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Kinderzimmer-Chaos nur für die Mutter schwer zu ertragen ist. Das Kind fühlt sich darin eigentlich ziemlich wohl. Doch wie lernt das Kind so, dass es sein Zimmer gelegentlich aufräumen sollte? Gar nicht. Denn es wird ja immer wieder hübsch von der Mami in Ordnung gebracht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder irgendwann darum von selbst bitten, ob man nicht beim Aufräumen helfen könnte. Dann unterstütze ich sehr gerne. ... und jeder kennt bestimmt das typische Kinderzimmerchaos, vor dem wir Erwachsene oft überwältigt stehen! :-)

Im Alltag bieten sich aber natürlich noch tausend andere Gelegenheiten wie z.B. in der Küche helfen beim Gemüse schneiden, am Morgen beim Anziehen oder beim Schulsachen zusammensuchen. Als Erwachsener übernimmt man für das Kind viel zu viel. Oft auch aus dem einfachen Grund, dass es schneller geht.

Dann braucht man sich aber nicht beschweren über das tausendfache "Mama, wo ist mein …….?" "Mama, kannst du mir helfen?" "Mamaaaaa".

Die Lösung? Geduld, Zeit und Ruhe.

Einfach mal machen lassen.

 

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