Überreizte Kinder - 7 Tipps für Eltern

06.12.2018

Kennen Sie das auch?

Am Morgen ist die Welt für das Kind meistens noch in Ordnung. Es ist ausgeschlafen, frühstückt in Ruhe, zieht sich an und geht zur Schule. Aber am Mittag ist Ihr Kind plötzlich wie ausgewechselt! Es explodiert wegen jeder Kleinigkeit: es soll vor dem Essen noch die Hände waschen, es gibt das falsche Mittagessen, die Hausaufgabe ist zu schwer oder zu viel und Sie haben nicht sofort Zeit dem Kind ein Buch vorzulesen oder mit ihm zu spielen. Es schreit und wütet, vielleicht sogar auch körperlich durch Schlagen und Kratzen. Der Nachmittag gleicht einem Hürdenlauf.

So ähnlich setzt sich das bis zum Abend fort und endet erst mit dem Einschlafen (wovor das Kind noch gefühlte 100 Mal aus dem Bett kommt um noch aufs Klo zu gehen, etwas zu trinken oder mehrmals Gute Nacht zu sagen).

Als Mama oder Papa ist man bis dahin ebenfalls völlig mit den Nerven am Ende und man bleibt fassungslos mit 1000 Fragen zurück. Was hat man falsch gemacht? Bleibt das jetzt für immer so? Woran liegt es?

Man erkennt das eigene Kind nicht wieder

War Ihr Kind bis dato ein freundliches, ausgeglichenes und fröhliches Kind, dann kann es ganz einfach daran liegen, dass es schlichtweg überreizt ist. Vor allem für Kinder, die gerade in den Kindergarten oder in die 1. Klasse gekommen sind, bedeuten die Veränderungen ungeheuren Stress. Was wir als Erwachsene als "nicht schlimm" empfinden kann für die Kinder eine enorme Belastung bedeuten, auch stark abhängig von der Persönlichkeit des Kindes, zum Beispiel:

  • Ein Kind , das immer alles gut machen möchte und Lob von der Lehrkraft haben möchte, hat einen grossen Leistungsdruck - auch schon in der Primarstufe.
  • Ein Kind, das sehr bewegungsfreudig ist, muss den ganzen Vormittag still sitzen und ruhig sein. Die Energie staut sich auf und entlädt sich am Nachmittag.
  • In der Pause findet sich das Kind ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten gegenüber wieder und muss versuchen, seinen Platz in der Gruppe zu finden. Es sieht wie sich andere Kinder verhalten und probiert das natürlich auch zuhause aus.

Was können wir als Eltern also tun?

  • Den Nachmittag entschleunigen - legen Sie Ihre Termine auf den Vormittag
  • Dem Kind gegenüber viel Geduld aufbringen und es liebevoll begleiten
  • Dem Kind Raum geben, die Energie rauszulassen (z.B. Möglichkeiten wie bei Wut in ein Kissen zu boxen)
  • Dem Kind Zeit für Gespräche geben und ihm aktiv zuhören
  • Entspannende Aktivitäten, z.B. vorlesen, puzzeln, malen
  • Bewegung an der frischen Luft zum Ausgleich
  • Struktur und Rituale schaffen

Wenn Sie diese Tipps beherzigen können Sie Ihrem Kind aktiv dabei helfen sich selbst zu regulieren und wieder entspannter und ausgeglichener zu werden.

Erleben Sie ähnliche Situationen als Nanny? Dann können Sie unsere Tipps genauso umsetzen!

 

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